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7.1.13 12:26


as it is seen

So viele Veränderungen.
Menschen neu, Menschen alt.
Kommen. Gehen.
Veränderung.
Überall.
Ständig.

Als hätte jemand die Zeit angehalten, um im nächsten Moment vorzuspulen.

Ein ständiger Fluss, der auf der einen Seite abträgt und auf der anderen Seite anhäuft.

Ich verändere mich. Ich merke das.
Da sind Dinge, die ich noch immer nicht überwunden habe.
Alte Wunden, neue Wunden.

Den Strom ertragen ohne sich selbst aufzugeben.

Ever tried.
Ever failed.
No matter.
Try Again.
Fail again.
Fail better.
7.1.13 12:24


Zeit

Hier bin ich
nach langer Zeit
mal wieder

Ich habe Dinge getan.
Von der Freundin/Verlobten getrennt.
Umgezogen.
Dinge zurück gelassen, dem Seelenfrieden zu liebe.

Und jetzt bin ich hier. Neue Wohnung, neues Leben, neuer Anfang.
Soweit das Gefühl.
Trotzdem denke ich zurück an die Nudelmaschine oder die Dinge, die Momente.

Natürlich war nicht alles schlecht. Aber es war auch nicht viel _gutes_ mehr da.
Kein Vorwurf.
Selber schuld.

Ich hab den Mund nicht auf gemacht. whatever.

Zeit prägt. Menschen prägen.

Das ist glaube ich der eigentliche Grund.
Dinge haben geprägt, aber sie kamen nie an.

Wenn man ein Parallelleben bildet, weil das alles nicht ankommt, dann bleibt irgendwann nicht mehr viel übrig.
Immernoch kein Vorwurf.

Natürlich nicht. Zärtlichkeit, Zuneigung.

Ich bin nicht verbittert, nur betrübt, das es doch so endete.
Das Liebe wohl doch nie perfekt und makellos ist.
Das Trennung einkalkulierbar sein sollte, auch wenn man es sich nicht vorstellen kann.

Damals dachte ich noch an die Vollkommenheit und Unfehlbarkeit.
Heute weiß ich, das es immer anders kommt.

Das läuft alles so sehr meiner romantischen Ader zuwider und ist doch so sehr bittere Realität.

Ich hab keine Lust auf Bitterkeit, auf Schuld, auf Vorwürfe.

Ich bin dankbar für die Zeit und ein besserer Mensch als früher.

Ich mag mich sogar ein bischen mittlerweile.

Es ist selten schwarz oder weiß, meist ist es doch grau.

Man kann das schlecht in Worte fassen.

Ich lebe.

9.9.12 00:29


Scheiße

Manche Tage sind einfach scheiße.
Manche Wochen sind einfach scheiße.
Aufwachen. Guten Morgen email.
Alleine im Dunkeln liegen und Probleme von A nach B wälzen.
kfw, Studium, Protokoll, GEZ, Kreditzinsen in der Karenzphase, Zeit.
Aufraffen, aufstehen.
Kalt.
Heizung heizt immernoch nicht.
Just another day.
Wieder ein Elektriker zum Nachmittag, wieder warten.
Kein Frühstück.
"Hatte keine Lust einkaufen zu gehen"
Danke.
Ich habe auch keine Lust.
Sprudeltablette.
Teechen.
Zurück ins kalte Zimmer.
Blumen gießen.
Frieren.
Wie es mich ankotzt.

Oma in der Küche besuchen.
Wenigstens eine lauwarme Heizung zum draufsetzen.
Bezahlen mit Brümmeleien, was der Elektriker alles falsch gemacht hat und das Tantchen sich das brümmeln nicht anhören wollte und das die Rentennachzahlung immernoch nicht da ist und das früher alles besser war, weil da wars einfach und verständlich.
Verständlich sagt sie natürlich nicht. Stattdessen redet sie über Anthrazitöfen über Reisig und Winter mit Holzhacken.
Weil man da nur darauf angewiesen war Holz zu sammeln und Anthrazit zu kaufen.

Ich würde auch gerne nicht angewiesen sein.
Nicht angewiesen sein auf diese Scheiße hier.

Nicht angeweisen sein auf Menschen, denen es im Endeffekt egal ist, was ist und was nicht, solange jeder sein kleines Rädchen spielt und macht, was von ihm erwartet wird.
Natürlich geht es nur um jedermanns eigenen Erwartungen.
Die eigenen Befindlichkeiten.

Hier ist kein Platz für Menschen, die nicht nur an sich denken.
Sie gehen kaputt, werden zerrieben zwischen den Wünschen und Erwartungen anderer. Werden erdrückt und ersticken in einer Welt, in der jeder versucht möglichst weiträumig sein eigenes Ding durchzuziehen.

Kein Freirraum, kein Rückzugsraum, keine Unterstützung.
Nichtmal den Freiraum sich um sich selbst zu kümmern, weil doch wieder jeder weiß, was man wie wo wann so nicht zu tun hat, weil bla.

Und man kann sich so wunderbar damit beschäftigen zu versuchen diese ganze Scheiße zu verdrängen und sitzt am Ende doch wieder da und hat nichts geschafft.
Nur einen weiteren Tag überlebt.
Und liegt alleine im Dunkeln und wälzt Probleme von A nach B.

Einsam. Mutlos.
12.10.11 09:58


Amflora, Gentechnik und warum grün nicht immer toll ist

Man wird es gehört haben, Amflora wurde nach knapp 14 jährigem Zulassungsantrag jetzt zum Anbau und zur Verwendung in Tierfutter sowie als Industriepflanze zugelassen.


Greenpeace hat die Stunde mal wieder genutzt um seine eindeutige undifferenzierte Meinung zum Thema Gentechnik kund zu tun.
Und weil mich dieses ganze undifferenzierte Geblubber über böse Gene aufregt muss ich mich hier jetzt mal final, ultimativ davon befreien.

Zu Beginn, was ist Amflora, was wurde an ihr rumgeschraubt und was heißt das nun.


Also Amflora ist eine Kartoffel, die mit Hilfe gentechnischer Methoden derart verändert wurde, dass sie amylosefreie Stärke produziert. Warum das toll ist und im Endeffekt auch das Prinzip der Veränderung lässt sich hier nachlesen.
Im Prinzip funktioniert die Zelle folgender maßen :
Die DNA im Zellkern codiert die Informationen für alle Enzyme und Proteine der Zelle. Die DNA wird von Enzymen abgelesen und in RNA übersetzt. Diese wird aus dem Zellkern ausgeschleust und von Ribosomen in Aminosäureketten übersetzt. Die Aminosäuren bilden dann das Protein, Enzym what ever.


Bei Amflora wurde die DNA die das Enzym zur Amyloseproduktion codiert nochmal eingebaut, aber verkehrt herum.
Warum das? Nun DNA ist immer doppelsträngig und enthält auf beiden Strängen komplementäre Basen, die beide für das gleiche codieren. RNA ist immer einsträngig, besteht im Endeffekt aber aus denselben Basen wie die DNA, wenn man jetzt das Gen richtig und falsch rum in RNA übersetzt lagern diese beiden RNA-stränge  sich zusammen und das Ribosom kann sie nicht mehr ablesen. Kein Enzym, keine Amylose.


Aber um sicher zu sein das das Gen eingebaut wird muss man einen Marker haben, mit dem sich der Einbauprüfen lässt.
Dafür verwendet man ein Kanamycin resistenz-Gen. Wenn die Pflanze auf einem Medium mit Kanamycin wächst, dann wurde das Gen eingebaut.
Und was ist das Problem ?


Das lässt sich vllt am besten am Greenpeacereport klären.


Laut einer Rechtsexpertise im Auftrag von Greenpeace von März 2009 hat die neue EU-Kommission mit der Zulassung der Kartoffel gegen die Freisetzungsrichtlinie und damit gegen europäisches Recht verstoßen. Sie hätte keine Gen- Pflanze mit einem gesundheitsgefährdenden Antibiotika-Resistenz-Gen genehmigen dürfen. Auch die ökologischen Risiken wurden nur lückenhaft geprüft .“


Nun diese Richtlinie wurde 2007 erlassen, der Antrag läuft seit 1996.
Soweit ich weiß verstößt die nachträgliche Anwendung von Gesetzen welche zum Zeitpunkt des Prüfungsbeginns noch nicht bestand hatten gegen die Rechtsstaatlichkeit .
Oder um es anders zu sagen: Es ist verdammt unfair die Spielregeln zu ändern, nachdem man angefangen hat zu Spielen. Nicht das das hier ein spiel ist.
Davon ab gab es 3 Gutachten der EU ob die Resistenz ein Problem darstellt.


„BASF hat Genehmigungen sowohl für den Anbau, für die industrielle Verwertung und die Verwendung als Futtermittelerhalten. Zudem sind Verunreinigungen von Lebensmitteln bis 0,9 Prozentzugelassen.“


Die Verunreinigungen von 0,9% gelten für alle Gentechnikprodukte , das ist also keine Sonderregel für Amflora. Wahrscheinlich gelten die 0,9% auch eher, weil gentechnisch veränderte Organismen(GVO), anders als das Greenpeace wohl gerne sähe, sich relativ wenig unterscheiden von anderen und deshalb unter einem gewissen Prozentsatz einfach die Nachweisgrenze unterschritten wird.


Eigentlich hat BASF die Gen-Kartoffel mit dem hohen Amylopektinanteil für die industrielle Produktion entwickelt. Hierfür stellte das Unternehmen im Jahr 2001 einen Zulassungsantrag. Eine Verwendung als Lebensmittel war darin nicht vorgesehen. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass die ungewollte Ausbreitung in unsere Lebensmittel kaum zu verhindern ist, wenn Gen-Pflanzen angebaut werden.“


Aha, es wurde also mal gesehen und deswegen müssen wir vom Schlimmsten ausgehen. Dass die Kartoffel so mehlig ist, das sie niemand freiwillig essen würde, also das Erkennen durchaus möglich ist, verschweigt Greenpeace. Davon ab, das es harmlos wäre sie zu essen. Aber später mehr.


Doch die sogenannte Auskreuzung durch Pollenflug auf benachbarte Äcker ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Gen-Pflanzen in unsere Nahrungskette gelangen können. Die Gen-Kartoffel kann auch bei der Pflanzguterzeugung, der Ernte, der Lagerung, dem Transport oder sogar bei der Verarbeitung mit für den Lebensmittelmarkt bestimmten Kartoffeln vermischt werden.“


Also die Bestäubungsgeschichte ist selbst Greenpeace hier unglaubwürdig.
Und wieder die Mär von der bösen Genkartoffel, die unsere Lebensmittel verseucht. Wie oft hatte man denn schon faustgroße Industriekartoffeln im heimischen Kartoffelsack, wie oft wurde denn schon die mehlige Kartoffel zwischen die Festkochenden geschmissen?
Noch nie erlebt? Ich auch nicht, weil sie halt nicht so gleich und verwechselbar ist, wie Greenpeace tut.


„Auch die aus der Gen-Kartoffel produzierte Stärke könnte als Lebensmittelzutat zu den Verbrauchern gelangen. So sagte der Geschäftsführer des Stärkeherstellers Südstärke: „Tatsächlich wäre es schwierig, die Verarbeitung gentechnisch veränderter und konventioneller Kartoffeln zu trennen.““


Wenn die Stärke denn im Lebensmittel zum Verbraucher käme, dann wäre sie genauso wenig eine Gesundheitsbedrohung, wie normale Stärke auch. Weil auch die normale Stärke vornehmlich aus Amylopektin (70-80%) besteht. Und dann ist es auch kein Wunder, das eine getrennte Verarbeitung schwierig ist… man kann die beiden Stärken mit dem Auge nicht unterscheiden, höchstens mit dem Iodtest.
Weil sie halt trotzdem sehr ähnlich sind…da floresziert nichts grün um zu sagen ich bin gentechnisch erzeugt und böse.


„Markergene helfen den Gentechnikern, jene Pflanzenzellen zu finden, die das neue, in die Pflanze manipulierte Gen aufgenommen haben. Antibiotikaresistenz- Gene als Markergene zu verwenden, ist jedoch eine überholte und riskante Technik. Die Antibiotikaresistenz-Gene können von Bakterien zum Beispiel im Tier- oder Menschendarm aufgenommen werden. Dies nennt man horizontalen Gentransfer“


Nun eigentlich ist das nicht überholt, sondern Standard, eigentlich sogar standard standard Standard. Lassen wir uns das auf der Zunge zergehen… Essen…zerkauen (Enzyme)… Magen(ph 1 Enzyme)… Darm(ph 12 Enzyme) und das soll dann das ganze Gen, das über 400 Aminosäuren codiert, also etwa 1200 Basenpaare unbeschadet überstehen und nicht nur das, sondern auch mir nichts dir nichts von Bakterien aufgenommen werden, die oh wunder auch nichts anderes damit zu tun haben, als es in ihre DNA einzubauen und auch noch zu expremieren.
Das ist in etwa so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto und anschließend mit dem Koffer in der Hand vom Blitz getroffen werden.
Aber was solls
Die Antibiotika sind übrigens von aus den 50er des letzten Jahrhundert, deswegen gibt es auch so schon nen haufen Resistenzen dagegen.


„Es gibt zur Zeit sehr wenig Erfahrungen damit, was passiert, wenn der normale Stoffwechsel einer Pflanze gentechnisch blockiert wird. Es ist auch unklar, welche Auswirkungen die entscheidend veränderte Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf Tiere hat, die die Gen-Kartoffel fressen. Produkte aus der Gen-Kartoffel sollen dennoch an Nutztiere verfüttert werden. Auch Wildtiere fressen Kartoffeln von den Äckern.“


Hier auch wieder das übliche jaaaaa man weiß ja nicht sooooo genau…  Was soll denn die Unterdrückung der Amyloseproduktion bewirken? Stirbt die Kartoffel am Zuckerschock? Es führt ja zu nix anderem, als das Glukose nicht mehr zu Amylose verknüpft wird. Ja ja auch Tiere könnten einen Zuckerschock erleiden.
Wahrscheinlicher ist, das der überschüssige Zucker als Amylopektin gespeichert wird.
Greenpeace sieht das genauso.


„Die Genmanipulation beeinflusst jedoch nicht nur die Stärkebildung. So gibt es weitere Veränderungen: Die Gen-Kartoffel hat einen erhöhten Zucker- und Vitamin C-Gehalt sowie eine geringere Ertragsleistung.“


Dass das eine aus dem anderen folgt verschweigen sie geflissentlich.
Es folgen noch ein paar Schwenke auf andere Kartoffeln, bei denen andere Dinge verändert wurde, was zu anderen Dingen führte..
Erdäpfel mit Birnen vergleichen trifft es ganz gut.
Zum Schluss stellt Greenpeace fest:


„Einige der Daten im BASF-Antrag für die EFSA sind bereits mehr als zehn Jahre alt.“

Könnte, wie wir jetzt wissen am Antrag liegen und das er so lange auf Halde lag.


Aber das beste Argument finde ich immernoch:

„Darüber hinaus gibt es wenig Erfahrungen mit dem kommerziellen Anbau von Gen- Kartoffeln, da sie weltweit nicht angebaut werden.“


Kartoffel darf nicht angebaut werden, weil man keine Erfahrungen hat und da man sie anbauen müsste um sie zu sammeln, darf man sie nicht anbauen.

Nun gut zuletzt führt Greenpeace an:


„Schon im Jahr 2005 wurde vom Stärkehersteller Avebe unter der Markenbezeichnung Eliane eine gentechnikfreie Amflora-Alternative präsentiert. Nach Auskunft von Marktbeobachtern wird diese Kartoffel auf ca 2500 Hektar angebaut. Zudem gingen im September 2009 der Stärkehersteller Emsland Stärke und der Pflanzenzüchter Europlant gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer-Instituts für Molekulare und Angewandte Ökologie mit einer Amylopektin- Kartoffel an die Öffentlichkeit.“

Japp 9 Jahre nach BASF hat mans dann auch ohne Gentechnik geschafft. Der Aufwand war wohl dementsprechend, wenns solange gedauert hat. Stichwort TILLING.

Greenpeace hat also mal wieder die Welt gerettet.

14.4.10 16:22


Webworker gegen Zensursula 2.0 und Kindernet

Dies ist lediglich eine Kopie um vllt 1 oder 2 Leute aufmerksam zu machen, die es bisher nicht mitbekommen haben.

Quelle u.a.
http://www.peterkroener.de/webworker-gegen-zensursula-2-0-und-kindernet/

Im Augenblick arbeitet eine parteien- und länderübergreifende Koalition an einem diesmal ernstzunehmenden Versuch, das Internet in diesem Lande auf chinesische Verhältnisse zurechtzustutzen. Zensursulas Stoppschild ist dagegen harmlos – erstens weil das Zugangserschwerungsgesetz aller Voraussicht schon allein wegen Zuständigkeitsfragen verfassungswidrig gewesen wäre, zweitens die angedachten Sperren in Sachen Umfang und Technik vergleichsweise armselig gewesen wären und drittens damals eine vom Start weg eine öffentliche Debatte stattfand, in die sich die Zensurgegner einklinken konnten. All das ist bei Zensursula 2.0 anders.


Es sind heimlich, still und leise Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Arbeit. Ein Staatsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Bundesländern, mit denen Dinge, für die Länder zuständig sind, einheitlich geregelt werden. Und das betrifft eben auch Medien, Rundfunk und Internet. Die angedachten Änderungen haben es wahrlich in sich (Quelle: AK Zensur):



  • ISPs, Anbieter von Webspace und Betreiber von Websites werden gleichgesetzt. Alle haben offenbar gleichermaßen für die Einhaltung der Bestimmungen des JMStV zu sorgen.

  • Provider werden verpflichtet, alles ausländischen Websites zu blocken, die sich nicht an die Bestimmungen des JMStV halten.


  • Jene Bestimmungen sehen vor, Websites in Altersklassen zu kategorisieren (ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahre) und es ist sicherzustellen, dass Kinder der falschen Altersklassen nicht an die Inhalte herankommen.

  • Mittel der Wahl sind hierbei „ab 18 Jahre“-Hinweise sowie feste Sendezeiten für Websites – also zum Beispiel nur von 22 bis 6 Uhr für Inhalte ab 16.


Nur zur Sicherheit: das ist keine Satire. Daran wird tatsächlich gearbeitet. Wer das nicht glauben mag, findet im Netz entsprechende Arbeitsentwürfe. Es irritiert mich ein wenig, dass ich bisher (anders als bei Zensursula 1.0) noch in keinem Webworker-Blog etwas hierüber gelesen habe – immerhin ist das hier ein wesentlich gefährlicherer, weil umfassenderer und nicht so offensichtlich verfassungswidriger Ansatz. Der JMStV hat eine ganze Latte höchst bedenklicher Implikationen, gerade für uns Webworker:




  • Es wird eine Art Deutschland-Intranet plus X erschaffen – für ein paar kommerzielle große Websites aus dem Ausland wird es sich sicher lohnen, den JMStV zu befolgen, für euer liebstes Webdesign-Blog aus Übersee sicher nicht. Dieses wird dann also einfach geblockt und das war‘s. Ein ähnliches Schicksal könnte viele Websites und Dienste ereilen: Github, Microformats.org, der HTML5-Entwurf der WHATWG, sonstige wichtige Open-Source-Projekte und und und.

  • Der geneigte Webdesign-Blogger wird verpflichtet, seine Kommentare zeitnah auf Unbedenklichkeit im Sinne des JMStV zu prüfen. Weder weiß man, was zeitnah ist, noch dürften sich die meisten von uns juristisch genug geschult sein, um das zu beurteilen.

  • Wenn an allen Ecken und Enden Zäune und Schranken aufgestellt werden, wird es zunehmend unmöglich, in offenen Prozessen via Internet gemeinsam Wissen zu erarbeiten oder auch nur seine Euros zu verdienen – selbst wenn hierbei alle beteiligten Personen über 18 sein sollten, wenn etwas gesperrt oder erst ab 22 Uhr zugänglich ist, ist das nicht zu ändern.


Was ist zu tun? Es würde schon reichen, eine beliebige an der Regierung irgendeines Landes beteiligte Partei/Fraktion gegen den JMStV zu gewinnen, denn damit ein Staatsvertrag zustande kommt, müssen alle Länder mitziehen. Naheliegende Ziele für Nerd-Lobbyismus wären die vorrangig die Grünen und die FDP, sowie gegebenenfalls die Linke – und falls noch jemand intelligentes Leben innerhalb der SPD vermutet, kann ein Versuch auch dort nicht schaden.



Am Ende dieses Blogposts von Jörg Tauss findet sich ein Musterbrief, es gibt eine Liste mit Adressen der Ministerpräsidenten und Fraktionsvorsitzenden, Bayern und Hamburger können sich bei Abgeordnetenwatch umsehen, für Abgeordnete Baden-Württemberg gibt es eine Excel-Tabelle und für NRW ein PDF. Weiteres Infomaterial liefert die Piratenpartei. Die Zeit drängt, denn der JMStV soll noch diesen Monat Unterschiftsreife erlangen. Also an die Arbeit: Landtage belagern, Abgeordnete und Amtsträger mit Briefen, E-Mails und Faxen zuschütten (dabei aber nett und sachlich bleiben), bloggen, twittern, aufklären.

18.2.10 08:00


zeig auch du das du frei software magst

I love Free Software!

Behind every Free Software initiative and organisation are real, hard-working people. Show them that you appreciate their work – it could make all the difference!

* Send them a message thanking them for their work
* Buy your favourite project some chocolates
* Hug a developer (ask permission first!)
* Buy your favourite developer a drink
* Send a book to your favourite contributor

du benutzt keine freie software?

mozilla?
firefox?
sunbird?
thunderbird?
open office?
linux?

versuchs doch mal
12.2.10 07:52


29.1.10 08:33


Die Menschen und die Wissenschaft

Was mich seit einiger zeit bewegt und wo ich mich immer wieder frage, ob das so richtig sei oder akzeptabel, ist die frage, was otto der normalbürger oder vllt auch nur michael
sein etwas debiler halbbruder, der nurnoch ein drittel normal ist, was also diese menschen denken, wenn sie das wort wissenschaftler oder wissenschaft hören.
ich habe nämlich zunehmend das gefühl, oder eher die bestürzende beführchtung, dass viele menschen denken, das internet wäre so etwas wie der große payback-hammer.
was ich damit meine?

nun niemand wird leugnen, das wir mittlerweile im sog. web 2.0 (bescheuerter name) oder auch social web (ebenso bescheuert, wer benimmt sich hier denn sozial??) angekommen sind. das herrausragenste kriterium hinter allen worthülsen mag wohl sein, das das web zum mitmachen, zum einbringen animiert. einige der schlagwörter die darauf hin gerne genannt werden sind studivz ( viele sagen auch facebook weil klingt cooler und studivz ist ja son kleiner schmuddelladen...) , twitter, blogs, youtube (oder die etwas weniger bekannte plattform vimeo) und nicht zu vergessen wikipedia.

nun was auf jedenfall irgendwann im laufe dieses riesigen *sich einbringen* passiert ist, lässt sich vllt am beispiel von wikipedia sehr gut erläutern.
je bekannter etwas wird, um so mehr spinner und möchte gern besserwisser sehen die chance zur selbstprofilierung und vor allem zur verwaltung der eigenen alleinigen wahrheit.
wichtig ist dabei vorallem das übermächtige gefühl recht zu haben und auch nicht unwichtig sich nicht umstimmen zu lassen. argumente und fakten sind nur da um einen zu ärgern und wiederworte gibt nur, wer dir neidet recht zu haben.

im falle von wikipedia gipfelt soetwas meist in einer ellenlangen löschdiskussion und der aufblähung der quellen angaben auf das dreifache des eigentlichen artikels.
wenn nicht vorher der prakmatiker dem gläubigen entnervt den platz überlässt oder etwas findiger erst recht gibt, dann 2 monate wartet bis gras drüber gewachsen ist und danach den artikel korrigiert.

nun ist wikipedia ja nicht das ganze web und eine website basteln kann man mittlerweile auch mit blindheit und amputierten armen. das führt dazu, das viele menschen dazu übergehen, ihre wahrheit nicht mehr vor den ganzen ignoranten zu verteidigen, sondern einfach auf einer eigenen homepage zu veröffentlichen, wo man das gästebuch sperren kann und sowieso die editierhoheit besitzt. desweiteren gibt es auch voll vorkonfigurierte foren die man für ein bischen werbung überlassen bekommt und sich mit mitbesitzern der alleinigen wahrheit treffen und aktionen planen kann.

das alles hat dazu geführt, das sich im web zu fast jedem thema ein parraleluniversum befindet. meistens werden dort die für aussenstehende krudesten verbindungen und fakten mit bitter ernstem tonus vorgetragen, so das man als verblüffter lese die hand garnicht mehr aus dem gesicht bekommt( facepalm).

nun meistens sind diese spinner in der minderheit und keiner würde sie wirklich ernst nehmen, aber immer wenn ein thema kurzfristig durch die medien geht oder sonst wie gehypt wird wie blöde (vgl Gentechnik, Schweinegrippe, Haiti) immer dann also, wenn etwas in aller munde ist, kommen diese kleinen fiesen trolle und verstehen es irgendwie mit der zeit immer besser, für ihren schwachsinn gehör zu finden.

das fängt an bei irakkriegsveteranen, derren golfkriegssyndrom angeblich auf impftest zurück zu führen ist, welche jetzt im rahmen von h1n1 an der deutschen bevölkerung fortgesetzt werden sollen, setzt sich fort in warsagern ( war wie die ware oder wahr wie die wahrheit) die angeblich im haitianischen geburtshokuspokus das erdbeben haben kommen sehen und findet ihren höhepunkt am heutigen tag, als ich einen artikel bei spiegelonline, über etweige intoxinationen von ratten nach verzehr von gentechnisch modifiziertem mais, gelesen habe.
weil wenn man dann darunter auf forumsbeiträge zum thema klickt kriegt man mir nichts dir nichts so hübsche ansichten an den kopf wie.
ich zitiere:

"Dre Denkfehler besteht eher darin, in der Gentechnik etwas anderes als ein weiteres Werkzeug zur Profitmaximierung zu sehen. Niemand braucht, niemand vermißt Gen-Mais & Co. "

"daß Gene keineswegs wie einfache Schalter funktionieren, mit denen man best. Eigenschaften an- oder ausknipst. Stattdessen finden da wohl doch sehr komplexe Vorgänge statt, deren Auswirkungen sich eben nicht über Jahrzehntausende auf natürlichem Wege (mit den entsprechenden Anpassungsmöglichkeiten der Umwelt), sondern innerhalb weniger Jahre und v.a. irreversibel ausbreiten. "

"Italienische Mediziner fanden jetzt heraus, dass Genfutter die Erbanlagen verändert. Sie entdeckten im Blut und in verschiedenen Organen von Schweinen Bruchstücke einer manipulierten Maissorte. Die Genlobby hatte diese Zusammenhänge bisher immer geleugnet..."

um nur ein paar highlights zu nennen.

und was ist da jetzt schlimm dran?

hm eigentlich nichts, weil jeder mensch das recht auf seine meinung hat.

aber es macht einen doch unruhig.
weil es immer wieder passiert, das so wie hier keine bewussten unwahrheiten erzählt werden, aber ebend nur die halbe oder viertel wahrheit.

gentechnik = profitmaximierung
was steckt dahinter?
fakt ist, gentechnik wird allgemein und auch in deutschland fast garnicht öffentlich gefördert, das hat dazu geführt, das die forschung und also auch entwicklung hauptsächlich in der privatwirtschaft stattfindet. dort gilt das einfach gesetz wissen = geld. also muss forschung sich auszahlen.

gene = schalter = komplex
breiten sich aus

nun gene sind in erster linie erstmal informationseinheiten. sie bestehen aus vielen basenpaaren, wobei immer 3 basenpaare der dna eine aminosäure codieren. ein gen ist also die zusammenfassung aller basenpaare die die aminosäuren eines proteins bestimmen. es gibt auch basentripletts ( triplet von 3 ) die das ablesen der dna starten oder stoppen. aber natürlich kann die dna auch durch methylierung oder ähnliches in der zelle modifiziert sein oder es werden sequenzen während der proteinbiosynthese rausgeschnitten oder das protein danach verändert. also ja gene sind komplex^^
und natürlich breiten gene sich aus.
das nennt man dann fortplanzung.
bienchen und blümchen und so.

genfutter verändert schweine erbgut
maisreste in blut und organen.

hmm da hab ich mich auch gefragt, ob diese menschen mal was über den verdauungstrakt gehört haben. oder allgemein über katabolismus. alles was den menschlichen körper durch die nahrungsöffnung betritt und verdaubar ist ( auch dna die in jeder zelle einer pflanze oder eines tieres oder pilzes oder bakteriums ist) wird kleingehäckselt in seine kleinsten bestandteile... zucker, aminosäuren, lipide, etc. pp. natürlich ist es danach im körper und wird dort weiterverwendet, auch in organen und dem blut.
das ist immer so.


was mich stört an diesen halbwahrheiten... immer mehr menschen glauben sie, weil sie sich auch nur halbinformieren.
und wenn man dann versucht sie aufzuklären kriegt man einen an den kopp von wegen von so lobbyisten und weltverschwörern muss man sich ja nu nix erzählen lassen. man habe nämlich die wahrheit gelesen...


passend dazu wäre jetzt ein rage toon, aber ich hab keien lust zu suchen.
27.1.10 16:39


ich hasse vorträge
hasse sowohl ihre ausarbeitung, als auch ihren vortrag

grr brrr schnüff
20.1.10 15:41


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